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Do what you love!

Los, komm: mach‘ etwas Großes, etwas Besonderes und etwas, das dich ganz und gar erfüllt!
Tu was, das dir Spaß macht und am besten gleich!

„Do what you love“ ist dasselbe, wie „sei jetzt sofort glücklich“.

Bei letzterem müssen wir vielleicht schmunzeln, weil uns die Unmöglichkeit noch viel bewusster wird. Ersteres stellen wir nicht infrage. Das wissen wir ohnehin schon. Ein schöner Appel. Mit beachtlichem Weg.

Yes, i will! …but, how?

Und genau hier beginnt die Schwierigkeit: wir wissen es. Und das beginnt im Kopf.
Nur: mit Wissen allein kann ich nur wenig verändern. Wen treibt schon die pure Vernunft an?
Essen wir alle gesund, weil wir wissen, was ungesund ist?

Wissen allein genügt nicht. Um etwas zu verändern brauchen wir Emotion.

Doch wie kommt Emotion in ein Unternehmen? Hat es dort überhaupt Platz?
Und wenn ja, auch die negative?

Krisen verunsichern uns Menschen. Sie machen uns Angst und insgeheim haben wir die Sorge, verlassen zu werden.
Entweder von uns selbst oder von anderen.
Wenn sich in uns etwas verändert, wollen wir (früher oder später) unserer Energie nachgeben. Wir wollen tun, wofür wir bestimmt sind, was uns Freude macht und uns jeden Morgen sprichwörtlich aus dem Bett zieht!

Die Unwissenheit und Unvorhersehbarkeit hindert uns daran, unserem Bauchgefühl nachzugeben.

Wir haben verlernt, auf uns selbst zu hören, uns wertschätzend zu hinterfragen und auf unser Gefühl zu vertrauen.
Wir haben gelernt, dass wir vernünftig handeln müssen und dankbar für eine bezahlte Arbeit sein müssen. So sehr, dass die Loyalität und Solidarität oft größer als die eigene Überzeugung ist.
Wir wagen es nicht, der Emotion Platz zu geben. Oder sie als Unternehmen sogar zu unterstützen. Stattdessen wiegen wir uns im vermeintlich sicheren Schatten der Vernunft.

So wird Veränderung stagnierend. Sie verändert sich nicht.
Bis sie platzt.

do be do be do

Japan ist eines der Länder mit der höchsten Lebenserwartung. Und eines, das seine berufliche Einstellung und Mentalität nach dem Ikigai richtet. Einer Philosophie, die aus vier Themen besteht und sich mit vier scheinbar banalen Fragen beschäftigt:

Was liebst du?
Worin bist du gut?
Was braucht die Welt von dir?
Wofür kannst du bezahlt werden?

 

Ikigai ist keine sporadische Reflexionsform. Sie wird als seikatsu gepflegt, was so viel wie „(all)tägliches Leben“ bedeutet. Wir können auf eine Krise warten, die uns verändert. Oder wir bewegen uns selbst. Täglich.

Wenn wir uns mit Themen mit voller Achtung auseinandersetzen, werden wir für die getane Arbeit auch belohnt. Sich täglich mit diesen Fragen zu beschäftigen, sich ihnen widmen und ihnen (und dir) Zeit schenken, wird vieles verändern.

Aber Achtung: Vorsorge ist nicht des Menschen Eigenart. Meistens (er)warten wir lieber den Grund zur Veränderung. ;)

 

Entscheidet selbst: jetzt, oder wenn das Leben dich überrascht! 

your choice,

Sabrina

Sabrina Koch

Sabrina ist Keynote-Speaker, Life- & BusinessCoach, Supervisorin und Kunsttherapeutin. Sie hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen und wird im gesamten deutschsprachigen Raum gebucht. Manager und Unternehmer, aber auch Menschen in Krisen oder Jugendliche begleitet sie durch ihre motivierende Art mit Klarheit, Kreativität und Wertschätzung.

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